Das Brautpaarshooting - Und was machen die Gäste?

DAS BRAUTPAARSHOOTING - UND WAS MACHEN DIE GÄSTE?

Brautpaar Shooting an Mallorcas Küste

 

Das Standesamt liegt hinter euch, die zeremonielle Trauung ist vorbei, alle Hände sind geschüttelt und nun soll es zum Brautpaarshooting gehen. Zwei Faktoren spielen nun eine große Rolle a) die Zeit und b) die Gäste.

Meist steht euch und eurem Fotografen nur ein kleines Zeitfenster für das Shooting zur Verfügung. Die schönsten Motive, viele Emotionen und das glückliche Paar im perfekten Licht, sollen in wenigen Minuten einfangen werden. Hier ist ein professioneller Fotograf Gold wert. Oft können euch auch Absprachen im Vorfeld Zeit und Frust sparen und ihr könnt schnell zurück zu euren Gästen und habt trotzdem unvergessliche Erinnerungsfotos aufgenommen.

Aber wie verbringen eigentlich die Gäste die Zeit während des Shootings?

 

Option 1: Gruppenfotoshooting

Während ihr die Aufnahmen zu zweit macht, kann die Hochzeitsgesellschaft ebenfalls, von einem zweiten Fotografen, fotografiert werden. Ein Bild von allen Tanten, eine Aufnahme von allen Männern, die Cousinen zusammen und danach die einzelnen Familien. Es gibt viele mögliche Konstellationen und wenn ihr zurück kommt, wird das große Gruppenfoto geschossen.

 

Option 2: Foto Booth

Anstelle eines weiteren Fotografen, kann auch ein Foto Booth für Fotos eurer Gäste sorgen. Ob ihr einfach eine Polaroid Kamera bereit legt oder euch für eine professionelle Fotobox entscheidet ist Geschmacks- und Budgetsache. Witzige Accessoires wie Hüte, Brillen & Co erhöhen den Spaßfaktor.

 

Option 3:  Gästebuch

Wenn eure Gäste gerade schon lustige Fotos von sich gemacht habe, können sie diese direkt zu ihrer persönlichen Widmung in euer Gästebuch kleben. Klassische Einträge mit guten Wünschen und Gedichten findet ihr langweilig? Dann gebt euren Gästen ein Thema vor, vielleicht sogar schon bei der Einladung. Wie wäre es z.B. mit einer Sammlung an Lieblingsrezepten oder Reisetipps? Vielleicht gibt es ja auch ein Thema, das zum Stil eurer Hochzeit passt und das an dieser Stelle aufgegriffen werden kann. Als Alternative zum Buchformat können sich eure Gäste auch in anderer Form verewigen. Verschiedene Ideen zu Alternativen zu einem klassischen Gästebuch habe ich in einem extra Beitrag für euch zusammengefasst.

 

Option 4: Essen & Trinken

Wie heißt es so schön? "Essen und Trinken geht immer!" Und so ist es. Plant ihr das Paarshooting am Nachmittag? Dann können eure Gäste ja währenddessen gemütlich Kaffee trinken und Kuchen essen. Oder werden die Aufnahmen kurz vor dem Abendessen gemacht? Mit ein paar Häppchen und einem Glas Champagner vergeht die Zeit für eure Gäste bestimmt wie im Flug.

 

Option 5:  Ruhe & Verschnaufpause

Ich finde es wichtig, seinen Gästen ein Programm anzubieten, es ihnen aber nicht aufzudrängen. Nicht jeder ist ein großer Foto-Fan. Wer sich vor der Kamera scheut, sollte nicht zu Aufnahmen gezwungen werden (außer der Bräutigam ;-)) Ähnlich verhält es sich mit Spielen. Der eine liebt, der andere hasst sie. Lasst euren Gästen die Freiheit selbst zu entscheiden, ob sie an einer Aktivität teilnehmen wollen oder nicht. Vielleicht wünscht sich manch einer auch einfach mal ein paar Minuten Ruhe um alles auf sich wirken zu lassen und die sollen ihm gegönnt sein.

 

Option 6: First Look Shooting

Das First Look Shooting wird immer beliebter. Dabei trifft sich das Paar noch vor der Trauung, nur zu zweit und in Begleitung des Fotografen. Dabei entstehen ganz wundervoll emotionale Aufnahmen und ihr habt einen Moment ganz für euch. Besonderer Pluspunkt: Ihr kommt gerade frisch aus dem Styling und seht auf den Fotos besonders frisch aus. Eure Gäste bekommen von diesem Shooting gar nichts mit, da sie gerade damit beschäftigt sind ihren Platz bei der Trauung einzunehmen. So kommt ihr gar nicht in die Situation, eure Gäste warten zu lassen.

 

Option 7: After Wedding Shooting

Eine weitere Option, die eure Gäste gar nicht beeinträchtigt ist das After Wedding Shooting. So könnt ihr euch am Tag der Hochzeit komplett auf Momentaufnahmen und Fotos im Reportage Stil zu konzentrieren.  Zusätzlich habt ihr bei einem After Wedding Shooting die Möglichkeit einen Ort zu wählen, der am Tag eurer Hochzeit selbst nicht so leicht erreichbar gewesen wäre. Bedenkt aber auch, dass ihr das Make-Up und die Frisur nochmal machen (lassen) müsst und das (weiße) Kleid vielleicht schon etwas mitgenommen ist. Aber genau das könnt ihr natürlich auch zum Anlass nehmen und ein Trash-the-Dress-Shooting machen. Weniger radikal als Farbe und Kunstblut wären Fotos im Wasser, egal ob Meer oder See. Nicht jedermanns Sache, aber definitiv eine ganz besondere Erinnerung.

 

Wenn ihr nach weiteren Tipps zur Hochzeitsplanung sucht, schaut super gerne mail auf meinem Blog vorbei. Gerne könnt ihr euch mit Fragen aber natürlich auch direkt an mich wenden.

Ich freue mich auf euch!

Eure Julia

 

Foto by Judith Stoop


Sitzplan erstellen für eure Hochzeit? So gehts schnell und einfach

Euer Tischplan

EUER TISCHPLAN

Sitzplan erstellen für eure Hochzeit? So gehts schnell und einfach

Auch wenn der Tischplan auf den ersten Blick vielleicht nicht so wahnsinnig ausschlaggebend wirkt, ist er für den Erfolg einer Hochzeit ungemein wichtig.

 

Braucht ihr überhaupt einen Tisch- oder Sitzplan?

Jeder der schon mal einen Abend neben der neuen Freundin des Ex-Freundes verbracht hat kennt die Antwort. Man stellt es sich immer so einfach vor: Es gibt so viele Stühle wie Gäste, jeder setzt sich irgendwo hin, fertig. Die softe Version der Reise nach Jerusalem. Leider funktioniert es in der Praxis meist eher schlecht. Gruppen und Familien wollen zusammensitzen, es ist nicht genug Platz am Tisch, Stühle werden dazu geschoben, Gedecke verrutscht und das Catering ist genervt. Mit einem Plan schont ihr eure Nerven und spart Zeit.

 

Was solltet ihr beim Tischplan beachten?

Grundlegend ist zu klären welche Tischform ihr habt und wie diese stehen werden. Gibt es runde Tische, eine große Tafel, mehrere kleine Tafeln oder stehen die Tische in einer U- oder E-Form? Hier spielt natürlich auch eure Location, die räumlichen Möglichkeiten und die Anzahl der Gäste eine Rolle.

Sehr wichtig ist, dass die Menschen die beieinander sitzen gut miteinander auskommen. Gibt es unter euren Gäste Streit oder unglücklich getrennte Paare? Dann setzt sie besser nicht zusammen. Schön wäre es auch, wenn sich die Sitznachbarn etwas zu sagen haben und der Gesprächsstoff nicht schon während der Vorspeise ausgeht. Generell solltet ihr eure Gäste eher nach Interessen, als nach Beziehungsstatus platzieren. Singletische kommen meist nicht so gut an, wie man vielleicht glauben mag.

Sind Kinder unter euren Gästen kommt es auf das Alter an. Kleine Kinder sollten bei den Eltern sitzen. Denkt hier auch an Hochstühle und Platz für Kinderwägen. Größere Kinder freuen sich, wenn sie einen extra Kindertisch haben, an dem sie unter sich sind.

 

Wie könnt ihr euch die Planung erleichtern?

Excel, Power Point und ähnliche Programme sind hier eine große Hilfe. Ihr könnt den Familien eine gemeinsame Farbe geben, seht direkt wer zusammen gehört und könnt die Positionen in eurem Plan verschieben, bis ihr eure ideale Lösung gefunden habt. Wenn ihr lieber mit Papier und Stift arbeitet, könnt ihr eure Tische aus Karton ausschneiden, oder auf Papier aufmalen und für jede Person ein Post-It schreiben. Auch so könnt ihr verschieden Varianten testen.

 

Wie teilt ihr den Gästen mit wer wo sitzt?

Die einzelnen Plätze werden mit Namensschildern markiert. Wichtig ist hierbei, eine klare Formulierung. Im privaten Umfeld einer Hochzeit sind Vornamen völlig ausreichend. Habt ihr aber drei Freunde mit dem Namen „Christian“ eingeladen, macht ein Zusatz es jedem von ihnen leichter, seinen Platz zu finden.

Wenn ihr mehrere Tische habt, solltet ihr auch diese mit Namen oder Nummern markieren. Hierfür gibt es zahlreiche kreative Lösungen. Ihr könnt die Tische z.B. nach euren Lieblingsstädten, -filmen, -lokalen oder -schauspielern benennen. Das Motto und der Stil eurer Hochzeit können sich hier wunderbar widerspiegeln.

Auf einem offensichtlich angebrachten Tischplan können sich eure Gäste orientieren. Dies ist besonders bei großen Gruppen hilfreich. Bei der klassischen Variante sind die Tische als Kreise oder Tafel dargestellt und die Namen der Gäste an den entsprechend Stellen eingezeichnet. Ihr könnt aber z.B. auch die Namen alphabetisch auflisten und die entsprechende Tischnummer dazu schreiben.

 

Für wen ist der Sitzplan noch wichtig?

Den Dienstleistern wie dem Catering, der Dekorationsfirma oder auch der Technik erleichtert ihr die Arbeit ungemein, wenn ihr ihnen einen entsprechend überarbeiteten Sitzplan zur Verfügung stellt. So können die Kinderstühle und Gastgeschenke, aber auch die Namensschilder richtig platziert werden, die Scheinwerfer ausgerichtet und das Mikrophon bereitgelegt werden. Das Serviceteam weiß, wer die vegetarische Alternative bekommt und wer keinen Alkohol trinkt. Je mehr Infos ihr den Dienstleistern zur Verfügung stellt, desto reibungsloser wird der Ablauf eurer Hochzeit.

Und wenn euch ein reibungsloser Ablauf wirklich wichtig ist, dann schaut mal hier: Yes!


Die ideale Getränkeauswahl für eure Hochzeit

Eure Getränkeauswahl

EURE GETRÄNKEAUSWAHL

 

Die ideale Getränkeauswahl für eure Hochzeit

 

Wie bei fast allen Themen rund um die Hochzeitsplanung spielen, auch bei der Getränkeauswahl, folgende drei Punkte eine zentrale Rolle:

  1. Der Stil eurer Hochzeit
  2. Euer Budget
  3. Eure Gäste

So ist eine Erdbeerbowle bei einer sommerlichen Gartenhochzeit eine tolle Idee, bei einer White Tie Galahochzeit im Schloss passt sie eher weniger. Und wenn ihr Champagner ausschenken möchtet, aber nur ein Budget von 10€ pro Person habt, kommt ihr schnell an die Grenzen des Machbaren. Aber es gibt noch einige andere Entscheidungen zu treffen.

 

Pauschale, Verbrauch oder Selbstzahler?

Wenn ihr euch mit eurem Caterer über das Thema Getränke unterhaltet, wird er euch wahrscheinlich diese drei Optionen nennen, von denen es verschiedene Varianten gibt.

Pauschalen sind feste Preise, die entweder für eine gewisse Anzahl an Getränken oder auch als All-Inclusive-Pakete angeboten werden. Es ist meist auch möglich zwischen Pauschalen mit alkoholischen oder mit alkoholfreien Getränken zu wählen. Die Pauschale wird in der Regel pro Person berechnet, wobei es spezielle Konditionen für Kinder gibt. Diese Variante ist sinnvoll, wenn ihr davon ausgeht, dass viel getrunken wird und ihr Vorfeld genau wissen möchtet, welche Kosten auf euch zukommen. Beachten solltet ihr bei Pauschalen auch, dass hier meist nur ausgewählte (Haus-)Weine und teils auch minderwertige Spirituosen inkludiert sind. Prüft also im Vorfeld genau, was die Pauschale alles beinhaltet.

Alternativ können die Getränke nach Verbrauch abgerechnet werden, wie bei einem Restaurantbesuch. Wenn eure Hochzeitsgesellschaft eher weniger trinkt, könnt ihr mit dieser Variante günstiger fahren. Euer Caterer wird euch dies vielleicht auch dann vorschlagen, wenn ihr euch für teure und hochwertige Getränke entschieden habt, da hier auch für ihn die Kostenkontrolle besser ist. Beachten solltet ihr allerdings auch, dass ihr im Vorfeld nicht 100%ig wisst wie hoch der Verbrauch und somit die Rechnung sein wird.

Die dritte Option ist bei Hochzeiten eher unüblich, denn hier zahlen die Gäste selbst. Es sind aber auch Mischformen möglich. Ihr könntet z.B. für die Getränke beim Empfang und Essen aufkommen, für hochprozentige Schnäpse oder Longdrinks zahlt dann jeder selbst.

 

Korkgeld

Seid ihr mit der Weinauswahl des Caterings nicht zufrieden oder könnt ihr Getränke selbst zu guten Konditionen beziehen, gestatten es die meisten Caterer, Getränke selbst mitzubringen. Allerdings wird hierfür in der Regel eine Korkgeld fällig. Somit gleicht das Cateringunternehmen der Verlust durch den fehlenden Umsatz beim Getränkeverkauf teilweise aus. Zusätzlich ist das Korkgeld auch als Gegenleistung für den Service und das Equipment zu sehen, das in der Regel ja noch vom Catering kommt. Auch das Einkühlen der mitgebrachten Getränke spielt eine Rolle. Es wird also im Vorfeld ein Preis pro Flasche festgelegt, den der Kunde an das Catering für jede mitgebrachte Flasche zahlt. Meist orientiert sich das Korkgeld am Flaschenpreis des günstigsten Weins, den der Caterer anbietet.

 

Open Bar oder Signatur Cocktail?

Eine Open Bar ist, wie der Name schon sagt, eine Bar mit offenem Angebot, an der sich eure Gäste bedienen können. Meist gibt es dennoch eine festgelegt Auswahl, was gerade bei Caterings auch mit der Logistik einhergeht. Aber an sich können die Gäste frei entscheiden was und wie viel sie trinken möchten.

Eine Alternative ist der Signatur Cocktail. Ihr entscheidet euch im Vorfeld für einen bestimmten Drink, weitere Spirituosen werden nicht angeboten. Typischerweise gibt es das Lieblingsgetränk der Braut und das des Bräutigams.

 

Bleibt euch selbst treu vs. für jeden sollte was dabei sein

Auch bei der Getränkeauswahl solltet ihr euch selbst treu bleiben. Ihr würdest selbst niemals zu einem Glas Prosecco greifen, sondern lieber ein kühles Bier aus der Flasche trinken? Dann bietet es genau so an. Es ist eure Hochzeit und da ist Authentizität mehr wert als Knigge & Co. Bei aller Selbstverwirklichung solltet ihr aber dennoch auf ein ausgewogenes Angebot an alkoholischen und besonders auch alkoholfreien Getränken achten. Nicht jeder kann und will Alkohol trinken und auch die Kinder freuen sich, wenn sie ihren eigenen alkoholfreien Cocktail bekommen.

 

Everybody's Darling

Bei der Auswahl solltet ihr neben guter Qualität natürlich darauf achten, dass euch die Getränke schmecken. Und auch wenn eure Hochzeit wohl eines der rauschensten Feste sein wird, die ihr in eurem Leben feiert, ist es empfehlenswert nicht den ausgefallensten Wein zu wählen. Besser bedient seid ihr mit einem Everybody's Darling, einem Wein, der jedem schmeckt. Hinzu kommt, dass in der Regel nur die wenigsten Gäste Weinkenner sind und die edle Auswahl zu schätzen wissen.  Überhaupt sollt bei eurer Hochzeit ja ihr und nicht die Weinauswahl im Mittelpunkt stehen 😉 Hebt euch die feinen Tropfen also lieber für einen gemütlichen Abend in kleiner Runde auf.

 

Ich wünsche euch nun viel Spaß bei der Auswahl eurer Getränke. Und es gibt ja durchaus Schlimmeres als eine Verkostung, um sich final zu entscheiden 😉

Eure Julia


Eure Speisenauswahl

EURE SPEISENAUSWAHL

 

 

Leckeres Essen ist ein zentraler Bestandteil jeder Hochzeit. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten.

 

Menü oder Buffet?

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Das Menü gilt als die etwas steifere, aber auch elegantere Variante. Die Gäste müssen nicht aufstehen und die Gerichte werden am Platz serviert. Ihr als Brautpaar legt im Vorfeld fest welche Speisenfolge es gibt.

Das Buffet ist lockerer, aber auch unruhiger. Es werden selten alle Gäste gleichzeitig am Tisch sitzen, manchmal muss man am Buffet auch anstehen und warten. Dafür kann sich jeder Gast seinen Teller selbst zusammenstellen und mehrere Gerichte probieren.

Es gibt aber auch Mischformen. So kann die Vor- und Hauptspeise serviert  und das Dessert auf einem Buffet angeboten werden. Hier kann auch der Stil eurer Hochzeit eine Rolle spielen.

 

Stil und Geschmack

Auch hier spielt der Stil eurer Hochzeit wieder eine große Rolle. Zu einer familiären Gartenhochzeit am See passt ein Grillbuffet perfekt. Feiert ihr hingegen in einer urbanen Designer-Location wirkt der Grill ehr fehl am Platz. Überlegt euch also, welche Variante zum Gesamtstil eurer Hochzeit passt und achtet bei der Auswahl auch immer auf euren eigenen Geschmack. Denn nichts ist beim Essen so wichtig, wie dass es gut und vor allem euch als Brautpaar schmeckt.

 

Welches Budget habt ihr?

Natürlich kommt es auch darauf an, wie viel Geld ihr ausgeben könnt und wollt. Schnell können Speisen und Getränke zum teuersten Kosten-Block der gesamten Hochzeit werden. Allgemein gilt, dass man für den Menüservice mehr Personal für den Service, aber auch in der Küche benötigt. Dafür kann beim Menü der Wareneinsatz besser kalkuliert werden und es werden weniger Teller benötigt, als beim Buffet. Ausschlaggebend ist am Ende aber auch die Auswahl der Speisen. Ein Filet kostet immer mehr als ein Nackensteak, egal ob am Buffet oder im Menü.

 

Haben eure Gäste spezielle Bedürfnisse?

  • Sind Kinder unter unseren Gästen?
  • Habt ihr schwangere oder stillende Frauen eingeladen?
  • Gibt es Gäste mit Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien?
  • Sind Vegetarier oder Veganer dabei?
  • Essen meine Gäste aus religiösen Gründen nicht alle Lebensmittel?

 

Ein Buffet bietet euch hier mehr Flexibilität. Mit einem ausgewogenen Mix an Fisch, Fleisch und vegetarischen Alternativen, sollte für jeden eurer Gäste etwas dabei sein. Bei einem Menü ist es schwieriger mit nur einem Gericht alle Geschmäcker bzw. Bedürfnisse zu treffen. Hierfür gibt es verschiedene Lösungen:

a) Ihr könnt euren Gästen verschieden Gerichte zur Auswahl anbieten.

b) Alternativ könnt ihr vorab abfragen, ob es spezielle Bedürfnisse gibt und könnt für diese Gäste, entsprechende Gerichte anbieten.

c) Möchtet ihr nicht jeden fragen, aber dennoch vorbereitet sein, könnt ihr mit eurem Catering absprechen, das sie eine gewisse Anzahl an vegetarischen Gerichten bereit halten sollen.

Auch hier gibt es Vor- und Nachteile. Bei manchen Menüs sind spontan 50% der Gäste Vegetarier, weil das Pasta-Gericht besser aussieht als der Braten. Wenn die Gäste schon bei der Einladung nach ihrem Speisewunsch gefragt werden, haben sie es manchmal bis zur Hochzeit vergessen. Fragt man erst während der Hochzeit ab, kann das Catering schlechter planen. Die individuellste Lösung ist Version b) auch hinsichtlich Allergien und Unverträglichkeiten. Es ist zwar auch die aufwendigste Variante für euch in der Planung, es zeigt aber auch eine große Wertschätzung gegenüber euren Gästen und ist vielleicht genau das Tüpfelchen auf dem i, das eure Hochzeit so perfekt macht.

 

Besonderheiten beim Menü

Möchtet ihr ein Menü mit verschiedenen Hauptgängen zur Auswahl anbieten, muss in der Regel im Vorfeld (ca. eine Woche vor eurer Hochzeit) bekanntgegeben werden, wie viele Portionen ihr pro Gericht benötigt. Sprich ihr fragt die Wünsche eurer Gäste idealerweise bereits bei der Einladung ab und bittet um Rückmeldung bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Für das Cateringteam ist diese Info wichtig, da sie entsprechend einkaufen und die Speisen vorbereiten müssen. Perfekt vorbereitet ist das Team, wenn sie wissen, welcher Gast, welches Gericht isst und wo er sitzt. Ergänzt euren Sitzplan (den internen, nicht den, der für die Gäste aushängt) um die Info rund um die Speisenauswahl z.B. könnt ihr hier mit verschiedenen Farben oder Kürzeln arbeiten. So erleichtert ihr dem Serviceteam enorm die Arbeit, und der Service wird runder, schneller und reibungsloser laufen. Win win win.

 

Wollt ihr, dass eure Hochzeit genau so wird, wie ihr sie euch vorstellt?

Dann sollten wir uns kennenlernen!

Ich freue mich auf euch!

Eure Julia

 

Foto Unsplash


Do It Yourself Projekte für eure Hochzeit - Was ihr beachten solltet

DO IT YOURSELF PROJEKTE FÜR EURE HOCHZEIT - WAS IHR BEACHTEN SOLLTET

 

DIY liegt voll im Trend. Von der Bar auf der Terrasse, über Marmelade, hin zu Dekoelementen in der Wohnung. Es wird wieder mehr selbst gemacht. Und wenn man eh schon im Bastel- und Handwerkmodus ist, macht man vor der eigenen Hochzeit natürlich keinen Halt. An dieser Stelle möchte ich aber kurz intervenieren und ein paar Gedanken in den Raum werfen.

1) Auch DIY kostet Geld

Das Budget spielt bei jedem Planungsschritt der Hochzeit eine tragende Rolle und gerade wenn es knapp bemessen ist, schaut man natürlich wo man sparen kann. Häufig sind selbstgemachte Sachen günstiger, unter anderem, weil ihr euch für eure DIY Arbeit ja keinen Lohn zahlt. Wenn man dann noch preiswert an Rohstoffe ran kommt und Spaß am Basteln und Handwerken hat, können Projekte viel Freude machen und zu tollen Ergebnissen führen. Aber Kleinvieh macht auch Mist und schnell summieren sich auch vermeidlich kleine Beträge. Es macht also definitiv Sinn, die Kosten zu vergleichen und vor der Entscheidung für oder gegen ein Do It Yourself Projekt auch noch folgende Punkte einzubeziehen...

 

2) DIY kostet Zeit

Unterschätzt bitte nicht, wie viel Zeit DIY kosten kann. Ein einzelner Fächer ist schnell gemacht. Braucht man aber 20, 50 oder vielleicht 100 Stück, kann es schnell in Akkordarbeit ausarten. Und dann ist es mit den Fächern vielleicht nicht getan, sondern ihr habt euch auch die Einladungen, die Tischgestecke und insgesamt die Raumdeko auf den Plan geschrieben. Macht euch also, bevor ihr startet, Gedanken dazu, wie lange ihr realistisch für eure Projekte braucht und rechnet einen Puffer ein. Denn es kann (und wird) immer etwas dazwischen kommen. Eine weitere hilfreiche Überlegung kann die Frage sein, wie viel euch eure Zeit wert ist. Macht es Sinn, 20€ zu sparen, für die ihr aber drei Stunden Arbeit investiert? Und bedenkt bitte auch...

 

3) DIY kostet Nerven

Für Basteln, Handarbeit und Heimwerken muss man gemacht sein. Viele Menschen haben super viel Spaß daran mit den eigenen Händen etwas zu gestalten. Aber selbst dem leidenschaftlichsten Bastler kann nach der 98. Einladung, mit zusammengeklebten Fingern, Perlen im Teppich und der Erkenntnis, dass das Papier nicht mehr für die beiden letzten Einladungen reicht, der Spaß an der Sache vergehen.

 

4) Welcher DIY-Typ seid ihr? Seid ehrlich!

Treten euch schon bei dem Gedanken an die Unterrichtsfächer "Heim & Handwerk", "Basteln & Gestalten" oder "Kunst" die Schweißperlen der Angst auf die Stirn? Benutzt ihr beim Zusammenbauen von Papp-Zeitungshaltern die Gebrauchsanweisung, weil ihr Sonst am Ende einen Schuhkarten, anstelle eines Hefters falten würdet? Und würdet ihr euch niemals als kreativ bezeichnen? Vielleicht ist Do It Yourself dann nicht der beste Weg für euch

Bleibt euch und euren Talenten treu. Vielleicht ist Basteln nicht euer Ding, aber dafür kocht ihr super gut und könnt so tolle Gastgeschenke selbst machen. Oder vielleicht spielt ihr ein Instrument und könnt auf diesem Weg etwas Persönliches zu euer Hochzeit beitragen. Zwingt euch aber nicht in ein DIY Projekt hinein nur weil ihr denkt es muss sein, oder weil es andere machen. Es ist eure Hochzeit, es geht also in erster Linie darum, dass es euch Spaß macht und dass ihr glücklich seid.

 

5) Wie viel DIY sollst sein?

Wenn eure Zeit und eure Nerven begrenzt sind, sucht euch lieber einige wenige Do It Yourself Projekte raus und macht die dafür richtig gut, als zig Dinge anzufangen und am Ende mit keinem so richtig zufrieden zu sein. Generell kann man sich die Frage stellen, ob es denn überhaupt all die kleinen Details braucht? Natürlich machen die den persönlichen Touch aus, aber im Großen und Ganzen, ist das Gesamterscheinungsbild und vor allem die Stimmung doch weit wichtiger. Wenn ihr trotzdem sparen wollt oder müsst gilt...

 

6) Leihen statt Kaufen

Abgesehen von personalisierten Elementen und der Papeterie, kann man alles was man für eine Hochzeit braucht auch leihen bzw. mieten anstatt es zu kaufen. Teils ist dies über den Floristen möglich, aber es gibt auch spezialisierte Anbieter. Und es hat gleich mehrere Vorteile

a) ihr habt weniger Kosten

b) ihr habt weniger Arbeit

c) alles kommt aus einer Hand und passt zusammen und man vermeidet, dass es irgendwie "zusammengewürfelt" wirkt

d) ihr habt die Sachen weder vor, noch nach der Hochzeit daheim rumliegen

e) es ist nachhaltiger

 

So, nun wünsche ich euch viel Spaß bei euren anstehenden DIY Projekten bzw. viel Freude bei der Auswahl

Wenn ich euch insgesamt für euren Hochzeitstag Unterstützung wünscht, meldet euch gerne bei mir.

Ich freue mich auf euch! Eure Julia

 

Titelfoto: Unsplash


Einladungen für Hochzeiten, Papeterie und Dekoration geplant von Julia Leifheit, Wedding Day Managerin, München

Eure Hochzeitseinladungen

EURE HOCHZEITSEINLADUNGEN

Einladungen für Hochzeiten, Papeterie und Dekoration geplant von Julia Leifheit, Wedding Day Managerin, München

 

Mit den Einladungen wird es offiziell: Es wird geheiratet! Für viele Paare ist es ein großer Schritt, ihre Hochzeitseinladungen zu erstellen und zu verschicken. Hier wird zum ersten Mal der Stil der Hochzeit präsentiert, die Location, der Termin und ja, es wird nun so richtig offizielle. Zusätzlich kommen viele Fragen auf: Was muss alles rein in die Einladung? Woher bekommen wir die Karten oder machen wir sie selbst? Wann sollten wir sie verschicken?

In diesem Beitrag findet ihr die Antworten auf diese Fragen und noch viele weitere hilfreiche Tipps rund um eure Hochzeitseinladungen.

 

Feine Papeterie und Dekoration für die Hochzeit, ausgewählt von Julia Leifheit, Wedding Day Managerin und Hochzeitsplanerin aus München

Woher bekommen wir unsere Einladungen? Wo können wir Einladungen bestellen?

Das Angebot an Einladungen war wohl noch nie so groß wie heute. Generell gibt es drei Optionen. Ihr könnt eure Einladungen

  • bei einem online Anbieter bestellen
  • bei einem Papeterie Spezialisten kreieren lassen
  • selbst basteln

Wie alles im Leben haben alle Varianten Vor- und Nachteile. Alle drei Optionen bieten viel Raum für Individualisierungen, unterscheiden sich im Preis und Aufwand aber deutlich. Offensichtlich sind die Kosten für handgeschriebene Kalligrafie-Einladungen auf eigens für euch geschöpftem Papier teurer, als Einladungen, die nach einer Vorlage gedruckt werden oder die ihr selbst bastelt. Es kommt schlichtweg darauf an, was ihr euch wünscht, wie viel Zeit ihr aufwenden möchtet und wie viel Geld ihr für die Einladungen ausgeben könnt und wollt.

 

Passende Papeterie und Dekoration für die Hochzeit, ausgewählt von Julia Leifheit, Wedding Day Managerin aus München

Was muss alles rein in unsere Hochzeitseinladungen?

Die Einladungen dienen euren Gästen als Planungshilfe. Sie erfahren nicht nur, dass ihr euch wünscht, dass sie Teil eures großen Tages sind, sondern auch wann und wo eure Hochzeit stattfindet. Die wichtigsten Infos sind daher:

  • Wer heiratet? Klingt banal, aber ist nicht zu unterschätzen. Gebt auch einen Kontakt zu euch an, damit euch eure Gäste erreichen.
  • Wann wird geheiratet? Tag, Datum, Uhrzeit
  • Wo wird geheiratet? Ort, am besten mit Adresse
  • Wie ist der Ablauf? Standesamt, Kirche, Empfang? Auf was können sich die Gäste freuen und einstellen?
  • Wer ist eingeladen? Ist nur der direkt Empfänger eingeladen? Wie sieht es mit Partnern und Kindern aus? Gibt es ein allgemeines +1?
  • Bis wann möchtet ihr eine Antwort? Damit ihr entsprechend weiter planen könnt.

Mit diesen Infos sind schon mal die wichtigsten Punkte geklärt. Aber es geht natürlich noch mehr.

 

Papeterie und Dekoration für Hochzeit planen mit Hilfe von Julia Leifheit, Wedding Day Managerin, München

Was kann zusätzlich in unsere Einladungen mit rein?

Die zusätzlichen Optionen hängen von eurer individuellen Planung ab und sind nicht 1:1 auf jede Hochzeit übertragbar. Aber mögliche weitere Punkte für eure Einladungen sind:

  • Anfahrtspläne: Ist eure Location gut versteckt, ist ein Anfahrtsplan zusätzlich zur Adresse eine hilfreiche Info für eure Gäste.
  • Shuttleservice: Bietet ihr euren Gästen einen Shuttleservice zur Location bzw. von dort weg an, sind die Abfahrtsorte und Zeiten zu nennen. Wenn euch die genauen Infos noch fehlen, reicht auch ein genereller Hinweis auf den Service und der Vermerk, dass weitere Infos folgen (Weitere Tipps zum Thema Shuttles und Transfers findet ihr auch hier.)
  • Hoteltipps: Wenn eure Gäste von weiter her anreisen, benötigen sicher einige Hotelzimmer. Tipps zu Hotels in der Nähe oder sogar Unterkünften mit denen ihr besondere Konditionen für eure Gäste vereinbart habt, können daher gerne mit in die Einladung aufgenommen werden.
  • Kinderbetreuung: Habt ihr für eure jüngsten Gäste eine extra Kinderbetreuung organisiert? Dann informiert die Eltern am besten direkt in der Einladung darüber. So wissen sie direkt, dass ihre Kleinen gut aufgehoben sind. (Zusätzliche Tipps zu Kindern auf der Hochzeit findet ihr hier.)
  • Dresscode: Passend zu eurem Hochzeitsmotto, der Location oder schlichtweg euren Wünschen habt ihr einen Dresscode gewählt, an den sich eure Gäste halten sollen? Teilt ihn in der Einladung mit, so können sich eure Gäste entsprechend darauf einstellen.
  • Wünsche & No Gos: Ihr wünscht euch Geld für die Flitterwochen? Ihr habt einen Geschenketisch bei einem (Online-)Shop? Spiele sind für euch ein Grund die eigene Hochzeit zu verlassen? Auch hier gilt: Your day your way! Sagt offen und ehrlich eure Wünsche und gebt euren Gästen die Chance sie euch zu erfüllen.
  • Menüauswahl: Bei eurem Dinner können die Gäste zwischen verschiedenen Menüs wählen und diese Info braucht ihr vorab? Denn informiert sie auch darüber schon in der Einladung. Für die Rückmeldung sind Antwortkarten eine gute Option.
  • Antwortkarte: Ihr wünscht euch eine schriftliche Rückmeldung eurer Gäste, möchtet eine Info mit wie vielen Gästen sie kommen und welches Menü sie wählen. Antwortkarten sind hierfür super hilfreich und machen es den Gästen einfacher euch die nötigen Infos zukommen zu lassen.
  • Ansprechperson/ Trauzeugen/ Wedding Planner/ Wedding Day Manager: Habt ihr jemanden, der euch bei der Planung unterstütz und der für Fragen der Gäste zur Verfügung steht? Gebt (in Rücksprache mit der Person) gerne den Kontakt an, dann können sich eure Gäste direkt an sie/ ihn wenden.
  • Hochzeitswebsite: Habt ihr eine Website erstellt, auf der ihr weitere Informationen für eure Gäste bereit stellt? Dann sollte der Link dazu unbedingt mit in eure Einladung.

Wie gesagt hängen diese zusätzlichen Infos von eurer individuellen Planung und euren Vorstellung ab. Je mehr Informationen ihr euren Gästen gebt, desto weniger Nachfragen wird es (voraussichtlich) geben.

Papeterie für Hochzeit planen mit Hilfe von Julia Leifheit, Wedding Day Management

Wann und wie versenden wir unsere Einladungen?

Hier hängt es ein bisschen davon ab, wie lange ihr insgesamt plant und wo ihr feiert. Wenn ihr für die gesamte Planung nur vier Monate Zeit habt, könnt ihr die Einladungen schlichtweg nicht sechs Monate vorher verschicken. Als Richtwert empfehle ich, die Einladungen drei bis sechs Monate vor der Hochzeit abzuschicken.

Ein weitere Punkt ist, wo ihr feiert. Wenn eure Gäste einen Anreise per Flugzeug einplanen müssen, ist ein längerer Vorlauf vorteilhaft. Heiratet ihr bei euch im Ort und die meisten Gäste wohnen in der Umgebung, eilen die Einladungen weniger.

Eine in den USA typische Zusatzoption ist der Versand von "Save the Date" Karten. Wisst ihr schon wann ihr heiraten werden, fehlen euch aber noch wichtige Details für die Einladungen können sich die Gäste mit einem "Save the Date" den Termin schon mal blocken. Gerade wenn rund um euren Hochzeitstermin viele weitere Feiern zu erwarten sind (hallo Saison 2021 ;-)) macht es Sinn, euren Termin so früh wie möglich bekannt zu geben, damit ihn sich eure Gäste freihalten können.

Der Versand per Post ist der klassische Weg um eure Einladungen zu euren Gästen zu bringen. Natürlich können die Einladungen aber auch persönlich übergeben werden. Wenn ihr besonders kostenbewusst seid, solltet ihr bei der Wahl eurer Einladungen auf ein gängiges Brief bzw. Kartenformat achten. So fällt weniger Porto als für Sondergrößen an. Aus Gründen der Nachhaltigkeit verzichten auch immer mehr Paare auf gedruckte Einladungen und gestalten sie lieber digital.

 

Feine Papeterie für Hochzeitseinladungen, ausgewählt von Julia Leifheit, Hochzeitsplanerin und Wedding Day Managerin aus München

 

So, nun seid ihr bestens gewappnet für die Erstellung und den Versand eurer Hochzeitseinladungen. Ich wünsche euch dabei ganz viel Spaß und bei der weiteren Planung generell viel Freude!

Ihr wünscht euch Unterstützung oder habt Fragen? Dann meldet euch gerne bei mir!

Ich freue mich auf euch!

Eure Julia

 

Fotos aus dem Styled Shooting FINCATORIAN WEDDING

Fotos by Judith Stoop Photography

Karten by Die Kartenmacherei


Die Gestaltung eurer Gästeliste

DIE GESTALTUNG EURER GÄSTELISTE

Eure Gästeliste - Wen laden wir zu unserer Hochzeit ein?
Foto by Judith Stoop

 

Ich glaube ja, dass die meisten Paare und besonders die Bräute schon wissen, wen sie einladen wollen, bevor sie überhaupt verlobt sind. Erwischt?! Dachte ich es mir doch ;-) Als bekennenden Listen-Fanatikerin, hatte auch ich mir schon weit im Voraus Gedanken dazu gemacht. Und wisst ihr was? Am Ende kam es total anders. Wieso, weshalb, warum? Lest selbst!

 

Wie viele Personen können/ wollen wir einladen?

Im ersten Schritt solltet ihr euch einen groben Rahmen stecken. Generell ist es eine persönliche Entscheidung, ob ihr eher im intimen kleinen Kreis oder in großer Runde feiner möchtet, aber denkt auch an:

 

Das Budget: Es ist die Frage, ob ihr für 20.000€ lieber mit 30 Gästen exklusiv feiern möchtet, oder ob es euch wichtig ist, dass 100 Gäste kommen, aber ihr dafür Abstriche bei anderen Punkten macht.

 

Die Location: Habt ihr euch bereits für eine Location entscheiden, solltet ihr auch die Gegebenheiten vor Ort einbeziehen. In einem Ballsaal wirken drei Tische schnell verloren, für eine große Gruppe wird es in einer kleinen Berghütte dafür ziemlich eng.

 

Die Logistik: Für die genaue Planung habt ihr noch Zeit, aber denkt trotzdem schonmal über die Logistik nach. Denn irgendwie müssen ja auch all die Menschen zu besagter Berghütte kommen / an der Kapelle parken/ nachts von der Location mitten im Wald wegkommen usw. Mit einer kleinen Gruppe fällt die Logistik in der Regel leichter.

Wen laden wir ein?

Diese Frage kann im ersten Schritt jeder von euch für sich selbst beantworten, finalisieren solltet ihr die Liste dann zusammen. Da ihr gerade dabei seid, euch dafür zu entscheiden, welche Menschen Teil der wichtigsten Zeremonie eurer Partnerschaft werden, sollt ihr auf der einen Seite ehrlich zueinander sein, auf der anderen aber auch Kompromisse eingehen. Eine sehr hilfreiche Frage ist:

"Kann ich mir meinen Hochzeitstag ohne diesen Gast vorstellen?"

 

Oft ist es mit der Beantwortung dieser Frage aber nicht getan, da man sich, aus welchen Gründen auch immer, dazu verpflichtet fühlt jemanden einzuladen. Auch das Umfeld versucht hier Einfluss zu nehmen, was die Entscheidung nicht leichter macht. Aber auch wenn es schwierig ist, steht zu eurer Meinung. Es ist eure Hochzeit und nicht die eurer Eltern, eurer Geschwister oder eurer Freunde.

 

 

Begleitpersonen: Ja? Nein? Vielleicht?

Bei Langzeit Paaren ist meist klar, dass ihr beide Partner einladet. Aber was macht ihr, wenn ihr einen der beiden nicht kennt? Wie wäre es mit einer kleinen Überraschung? Ihr mögt einen Teil der Partnerschaft, dann stehen die Chancen gut, dass ihr auch den zweiten Teil mögt.

Für den Fall, dass es Differenzen zwischen euch und dem Partner eines Gastest gibt, hängt es davon ab, wie schwerwiegen diese sind. Behaltet im Hinterkopf, dass es eure Hochzeit ist und ihr niemanden einladen müsst. Vielleicht hilft in dieser Situation auch ein klärendes Gespräch.

Sind Singles unter euren Gästen, könnt ihr einen Blankoscheck ausstellen und einfach "+1" einladen. Oder ihr entscheidet, dass man heutzutage auch sehr wohl alleine zu einer Hochzeit erscheinen kann, zumal man ja auch andere Gäste kennt und kennen lernen kann. Eine Freundin von mir war diesbezüglich bei ihrer eigenen Trauung sehr radikal. Sie entschied, dass nur Partner, die schon länger als zwei Jahre mit einem ihrer Gäste zusammen waren mitgebracht werden durften. Auch eine Variante.

Generell spielt auch hier die Gesamtgröße eurer Hochzeit eine Rolle. Bei einer Feier im kleinen Kreis, fällt jeder Einzelne viel mehr auf (positiv wie negativ) als bei eine großen Feier.

 

Müssen wir diejenigen informieren, die wir nicht einladen?

Eine heikle Frage, denn die Gründe gegen eine Einladung sind, wie die vorherigen Punkte zeigen, vielfältig. Bei dem einen trifft man auf Verständnis, bei dem anderen vielleicht auf Enttäuschung. Ich persönlich habe positive Erfahrungen damit gemacht, offen mit der Entscheidung umzugehen. Es geht hierbei nicht darum, sich zu rechtfertigen, oder jeden potentiellen Gast anzurufen um sich zu erklären, sondern darum, das Thema bewusst anzusprechen, wenn es bei einem Gespräch auf den Tisch kommt. Und das wird es ziemlich sicher.

 

Wie gehen wir mit Absagen um?

Es wird Absagen geben und zwar aus den verschiedensten Gründen. Es ist schwierig dies nicht persönlich zu nehmen, da es sich ja schließlich um den wichtigsten Tag in eurem Leben handelt. Aber genau das ist er, der wichtigste Tag in EUREM Leben und nicht in dem eurer Gäste. Freut euch also auf diejenigen, die dieses Erlebnis mit euch feiern werden und seid nicht traurig, dass nicht jeder dabei sein kann oder will.

 

Wie wir es gehandhabt haben? Wir waren ziemlich radikal. Da wir uns für eine Hochzeit auf Mallorca und eine Feier im kleinen Kreis entscheiden haben, haben wir nicht einen Gast aus Zwang eingeladen. Wir haben uns auf unsere Eltern, Geschwistern und die Oma + unsere engsten Freunde konzentriert. Keine pauschalen "+1", keine Tanten und Onkels die man seit Jahren nicht mehr gesehen hat, keine Arbeitskollegen, die halt "irgendwie nett sind". Würden wir es wieder so machen? Auf jeden Fall. Aber wie gesagt, ist es eine wahnsinnig individuelle Entscheidung.

Die Gestaltung eurer Gästeliste kann ich euch nicht abnehmen. Was ich euch aber sehr gerne abnehme ist der Stress am Tag eurer Hochzeit. Ihr habt Interesse? Dann schaut mal hier.

Ich freue mich auf euch!

Eure Julia

 


Die Wahl eurer Trauzeugen und ihre Aufgaben

DIE WAHL EURER TRAUZEUGEN UND IHRE AUFGABEN

 

Trauzeugen beim Getting Ready
Foto by Judith Stoop

 

Offizielle braucht ihr Trauzeugen, für die standesamtliche Trauung in Deutschland, schon seit Ende der 1990er nicht mehr (anders sieht es bei kirchlichen, besonders bei katholischen Hochzeiten aus). Dennoch sind sie für viele Paare fester Bestandteil ihrer Hochzeit und der Fels in der Brandung in schwierigen Phasen. Aber was gibt es die der Wahl der Trauzeugen zu beachten und was hat ein Trauzeuge für Aufgaben?

 

 

Die Aufgaben eurer Trauzeugen

Im Vorfeld: Vor der Hochzeit unterstützen die Trauzeugen euch bei allerlei organisatorischen Vorbereitungen. So wird die Braut klassischerweise von ihrer Trauzeugin zur Kleideranprobe begleite und auch die Planung des Junggesellenabschieds obliegt den Trauzeugen. Oft koordinieren die Trauzeugen im Vorfeld auch Überraschungen für euch rund um den Hochzeitstag.

 

Während der Hochzeit: Am Tag der Hochzeit selbst fungieren die Trauzeugen natürlich zum einen als Zeugen der Trauung, sie besiegeln mit ihrer Unterschrift ebenfalls das geschlossene Bündnis. Des Weiteren sind sie eure persönlichen Ansprechpartner und assistieren z.B. beim Getting Ready. Oft übernehmen die Trauzeugen während der Hochzeit auch organisatorische Aufgaben und haben den Ablauf im Blick.

 

Nach der Hochzeit: Da die Trauzeugen in der Regel Menschen sind, die euch sehr nahe stehen, sind die nach der Hochzeit oft eine Stütze, wenn schwierige Zeiten aufkommen. Gerade dann sollen sie, als Zeuge des geschlossenen Bundes, als Vermittler tätig werden und euch wieder zusammenführen.

 

Generell: Es empfiehlt sich, klar zu kommunizieren, was ihr euch wünscht. Natürlich sollten euch eure Trauzeugen gut kennen, aber es kann nicht schaden, eure Wünsche auszusprechen. Ist der Junggesellenabschied für euch eines der Highlights und ihr wünscht euch eine große Überraschung? Dann sagt das! Findet ihr Spiele auf der Hochzeit gruselig und wollt unter keinen Umständen eine Brautentführung? Dann sagt das! Ihr macht es euren Trauzeugen so viel leichter und schont eure Freundschaft. Schließlich wählt ihr die Person als Trauzeugen und nicht als Hellseher 😉

 

 

Die Wahl euer Trauzeugen

Die offiziellen Kriterien: Entscheidet ihr euch für Trauzeugen, müssen diese bei der standesamtlichen Trauung volljährig sein und einen gültigen Ausweis vorlegen können. Für die katholische Trauung genügt ein Alter von mindestens 14 Jahren, die Konfession spielt keine Rolle.

 

Die zwischenmenschlichen Kriterien: Wie bereits erwähnt, solltet ihr euch für einen Menschen entscheiden, der euch selbst sehr nahe steht und der, eurer Partnerschaft gegenüber positiv eingestellt ist.

Klassisch werden Personen aus dem familiären Umfeld gewählt z.B. die Geschwister. Ich habe schon mehrere Hochzeit begleitet, bei denen erst Freunde für die Position angedacht waren un sich das Paar während der Planung doch noch für die Geschwister entschieden hat, da das Verhältnis einfach noch enger ist.

Oft kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn mehrere Personen zur Auswahl stehen. So gibt es vielleicht auf der einen Seite eine langjährige Freundschaft, die aktuell nicht mehr ganz so eng, aber dafür tief verwurzelt ist und auf der anderen Seite eine neuere Freundschaft, die den aktuellen Lebensumständen nähersteht. Für diese Entscheidung gibt es kein Patentrezept. Es empfiehlt sich aber, mit beiden Personen darüber zu sprechen, damit sich keiner übergangen fühlt. Es ist eure Hochzeit und ihr müsst euch nicht erklären, aber es geht um zwei Menschen, die euch sehr nahestehen und die ihr beide nicht verletzen wollt.

 

Die persönlichen Kriterien: Für euch steht fest, dass eure Hochzeit die Feier des Jahres wird und zwar mit allem Drum und Dran. Für die Umsetzung benötigt ihr die Unterstützung eurer Trauzeugen und habt sie schon für allerlei Aufgaben und organisatorische Punkte eingeplant. Denkt aber bitte auch darüber nach, ob die Menschen, die ihr als Trauzeugen ausgesucht habt dazu gewillt sind. Nicht jeder liebt es zu dekorieren, zu organisieren und stundenlang Einladungskarten zu basteln. Sicherlich werden eure Trauzeugen ihr bestes geben, aber verlangt nicht zu viel von ihnen. Ich kann mich gut daran erinnern, wie erleichtert mein bester Freund war, als ich ihm verkündet habe dass wir generell auf Trauzeugen verzichten und er somit die Hochzeit einfach als mein bester Freund und nicht als Teilzeit-Hochzeitsplaner verbringen kann.

 

Egal ob ihr euch für oder gegen Trauzeugen entscheidet, wenn ihr wollt, dass auch sie und alle eure Herzensmenschen euren großen Tage in vollen Zügen genießen können, ist ein Wedding Planner oder ein Wedding Day Manager die ideale Ergänzung.

Meldet euch gerne bei mir, wenn ihr dazu Fragen haben solltet.

Eure Julia


Der Start in eure Hochzeitsplanung

DER START IN EURE HOCHZEITSPLANUNG

 

Couple Shooting Judith Stoop Mallorca / Coordination yes Wedding Day Management

 

Ihr kommt frisch aus dem Urlaub, zurück vom langen Wochenende oder vielleicht einfach aus der Badewanne und plötzlich seid ihr verlobt. Whoop whoop! Es ist ein einmaliges Gefühl und eine wundervolle Zeit liegt vor euch. Aber kaum ist die erste Euphorie abgeflacht kommen viele, viele Fragen auf unter anderem:

Wie sollen wir denn überhaupt in die Hochzeitsplanung starten? Womit fangen wir am besten an?

Super gerne helfe ich euch dabei, Antworten auf diese Fragen zu finden und stelle ich dazu einfach mal ein paar weitere Fragen ;-)

Verliebtes Paar auf Mallorca / Judith Stoop / yes Wedding Day Management

Wann wollt ihr heiraten?

Ein guter Start in eure Hochzeitplanung kann die Frage sein, wann ihr gerne heiraten möchtet. Damit ist zum einen die Jahreszeit gemeint, in der ihr euch eure Hochzeit am ehesten vorstellen könnt. Wollt ihr eine Hochzeit im Sommer oder stellt ihr euch eher eine kuschelige Winterhochzeit vor? Jede Saison hat ihren Reiz und ihre Vorteile.

Im Anschluss kommt die Frage nach einem groben Zeitraum. Fixiert euch am besten noch nicht auf einen genauen Termin, dass würde die Planung nur unnötig erschweren. Aber wenn ihr z.B. im Frühling heiraten möchtet, könnt ihr euch schon überlegen, dass eure Hochzeit z.B. idealerweise in den letzten beiden Mai Wochen stattfinden soll.

Wenn ihr den Kalender eh schon in der Hand habt, schaut auch mal, wie viele Monate ihr noch bis zu eurem Wunschzeitraum habt. Denn man kann eine Hochzeit auch innerhalb weniger Wochen organisieren, aber ratsam ist das nicht. Die meisten Paare starten etwa ein Jahr im Voraus mit ihrer Planung. Wenn ihr euch also im Sommer 2020 verlobt und euch eine Herbsthochzeit wünscht, macht es Sinn die Hochzeit für das Jahr 2021 anzupeilen.

Aktuell kommt noch ein weitere Faktor dazu: Corona. Durch die Pandemie wurden viele Hochzeiten von 2020 auf 2021 verschoben. Sprich, wenn ihr gerade mit eurer Hochzeitsplanung für das kommende Jahr startet ist besonders viel Flexibilität gefragt, denn gerade die Wochenenden sind heiß umkämpft. Überlegte euch also, ob es auch andere Termin z.B. rund um Feiertage gibt, die für euch in Frage kommen würden.

 

Verliebt, verlobt und jetzt? Euer idealer Start in die Hochzeitsplanung

Wie stellt ihr euch eure Hochzeit vor?

Wenn ihr an den Tag euer Hochzeit denkt, was seht ihr da? Eine Boho Hochzeit im Freien, ein Märchenschloss, eine urbane Feier in einem hippen Lokal, Lichterketten im Kirschbaum in eurem Garten? Seid offen miteinander und sprecht eure Wünsche und Ideen offen an. So habt ihr eine super Grundlage, um die weiteren Schritte eurer Hochzeit zu planen.

Den der Stil und ggf. auch ein Motto sind wichtige Faktoren bei der Wahl eurer Location. Je besser die zu euch passt, desto wohler werdet ihr euch fühlen und desto leichter fällt euch die weitere Organisation z.B. der Dekoration.

Ebenfalls ganz entscheidend ist die Frage, wie groß eure Hochzeit sein soll. Ihr müsst noch nicht die finale Gästeliste aufsetzen. Aber überschlegt euch schon mal, wer an eurem großen Tag an eurer Seite sein soll und überschlagt auf wie viele Gäste ihr etwa kommt. Es macht einen riesigen Unterschied, ob ihr eine Hochzeit für 30, 70, 100 oder 250 Gäste plant.

 

Un mit welchem Budget könnt ihr planen?

Wie viel Geld könnt und wollt ihr für eure Hochzeit ausgeben? Geld ist kein romantisches Thema, aber bei der Hochzeitsplanung unumgänglich. Seid auch hier offen und ehrlich zueinander und besprecht, wie viel Geld ihr in euren großen Tag investieren könnt und wollt.

 

Sunset on Mallorca / Judith Stoop / yes Wedding Day Management

Wo wollt ihr heiraten?

Ich habe es bereits angedeutet: Die Location spielt eine große Rolle bei eurer Hochzeitsplanung. Da die Auswahl begrenzt ist und in der Regel nur eine Hochzeit pro Tag, teilweise sogar pro Wochenende stattfinden kann, ist es ratsam mit der Suche nach euer Hochzeitslocation weiterzumachen. Eure Vorüberlegungen zum groben Termin, zur Anzahl der Gäste und zum Stil eurer Hochzeit sind euch jetzt eine große Hilfe und ihr könnt besser sondieren, welche Location für euch in Frage kommt.

 

Mallorcahochzeit / Judith Stoop / yes Wedding Day Management

Save the Date

Ihr habt ein Location gefunden und es gibt einen passenden Termin? Top! Bisher war ich kein Verfächter von Save The Date Karten. Da sich aber abzeichnet, dass 2021 ziemlich viele Hochzeiten stattfinden werden und eure Gäste, im wahrsten Sinne des Wortes, nur auf einer Hochzeit pro Tag tanzen können, solltet ihr sie so früh wie möglich über euren Termin informieren. So können sie sich eure Hochzeit direkt eintragen und ihr habt eine besser Planungssicherheit.

 

Heiraten auf Mallorca / Judith Stoop Photography / yes Wedding Day Management

 

Natürlich war das nur ein kleiner Teil der Hochzeitsplanung. Aber ein Anfang ist nun gemacht.

Ihr wünscht euch mehr Unterstützung beim Start in eure Planung? Dann schaut euch gerne mal mein START Paket an. Denn mit diesem Paket unterstütze ich euch genau dabei, gebe euch hilfreiche Tipps und Insights und empfehle euch gerne bei Bedarf Dienstleister. Ihr habt Interesse? Dann schaut gerne mal hier vorbei: START Paket

 

Die Fotos sind übrigens auf Mallorca im Rahmen eines Styled Shootings entstanden

Fotografie: Judith Stoop Photography

Styling: Johanna Wild 

 

 


5 Fehler bei der Hochzeitsplanung und wie ihr sie vermeidet

5 FEHLER BEI DER HOCHZEITSPLANUNG UND WIE IHR SIE VERMEIDET

 

It's time for some real talkt today 😉 Eure Hochzeitsplanung ist eine super spannende Zeit und mit ganz viel Freude und schönen Moment verbunden. Aber es gibt auch die vielen kleinen Stolpersteine, die sich unangenehm auf euren großen Tag auswirken können. In diesem Blogbeitrag habe ich 5 häufige Fehler bei der Hochzeitsplanung zusammengefasst und gebe euch auch direkt Tipps dazu, wie ihr sie vermeiden könnt. Bei vielen Punkten seid ihr schon bestens gewappnet, wenn ihr professionelle Dienstleister engagiert habt. Bei einer routinierten Location, wird z.B. Punkt 2 kein Problem sein. Aber gerade wenn ihr viel selbst organisiert und an Freunde und Bekannte abgebet, sind die Tipps für euch wirklich Gold wert.

 

1. Den Zeitplan gestalten ohne an die Gäste zu denken

Klar sieht es auf dem Papier gut aus, wenn man ein 3-Gänge-Menü in 50 Minuten schickt. Es soll auch weder an der Küche, noch am Service scheitern, diesen Plan umzusetzen. Aber ob eure Gäste mitspielen, ist eine andere Frage. Denen ist der Zeitplan nämlich ziemlich wurscht. Auch euer Sektempfang sollte nicht zu knapp berechnet sein. Es braucht ja seine Zeit, bist die Gäste den Raum betreten, ggf. noch ihre Jacken aufhängen, evtl. kurz auf die Toilette gehen, um sich frisch zu machen, sich dann erst orientieren und anschließend zu einem Glas Sekt greifen. Eigentlich ist zu diesem Zeitpunkt die eingeplante Viertelstunde schon vorbei, aber für die Gäste geht es jetzt erst richtig los. Sie wollen sehen, wer alles da ist, Gespräche entwickeln sich, vielleicht trinkt man ein zweites Glas Sekt und schon ist der Zeitplan gesprengt.

 

2. Kein System für die Garderobe haben

Jacken aufhängen - "easy"- denken sich viele, drücken Tante Uschi an der Garderobe einen Block mit Marken in die Hand und schon ist das Thema für sie gegessen. Dabei ist ein funktionierendes System an der Garderobe für einen reibungslosen Ablauf nicht zu unterschätzen. Wie schon in der Einleitung geschrieben, ist der Punkt nicht relevant, wenn ihr eine Location mit eingespieltem Team gebucht habt und auch bei einer kleinen Gruppengröße wird es keine Schwierigkeiten geben. Aber ich würde den Punkt nicht aufnehmen, wenn ich diesbezüglich nicht schon so viel Chaos gesehen hätte. Von Kleiderständern, die wie beim "Domino Day" ineinander stürzen, über verwechselte bis zu verschwundenen Jacken und völlig überfordertem Garderobendamen - die Bandbreite an Pannen ist groß.

Erspart euch den Ärger und sorgt vor:

  • Baut die Garderobenständer stabil und so weit auseinander auf, dass sie sich nicht berühren, sollt einer kippen (Stichwort: Domino Day)
  • Legt vorab ein System für die Nummerierung fest, sprecht es mit dem Team durch und macht es mit Schildern klar (z.B. Ständer 1: Marken 100 bis 150, Ständer 2: 150 bis 200 etc.)
  • Denkt über Anbringungsmöglichkeiten für die Marken nach. Papiermarken kann man über den Bügel hängen, aber bei Taschen wird es schwierig. Wäschezwicker, Klammern oder notfalls Büroklammern oder Gummibänder helfen euch hier weiter.
  • Behaltet das System bei und hängt nichts um.

 

3. Nur an die Optik und nicht an die Praxis denken

Ja, man kann eine Sahnetorte bei 35°C Außentemperatur kopfüber aufhängen, aber die Schwerkraft und die Hitze werden ihr übriges tun. Und ja, man kann auf einem Elefanten zum Traualtar reiten, aber auch der stoffwechselt und zwar dann wann er mag. Ich will kein Spielverderber sein und bekanntlich klappt ja alles am Ende (irgendwie) und natürlich ist es mein Job alles möglich zu machen, aber manchmal ist ese klassische, erprobte und als gut erwiesene Methode doch die bessere Wahl 😉

 

4. Sich in Details verlieren und das Wesentliche vergessen

"Haben wir wirklich an alles gedacht?" fragt ihr euch wahrscheinlich, wie alle Brautpaare irgendwann während der Planungsphase. Schnell verliert man in all den Punkten den Überblick und vor allem den Blick für das Wesentliche. Da hat dann zwar jeder Gast individuelaisierte Pralienen, aber leider gibt es auf der Boho Hochzeit im Wald keine Toiletten. Oder was wurde jeder Stromanschloss mit der Band besprochen, aber nicht daran gedacht, dass das Catering auch Strom braucht. Besonders anstrengend für die Gäste und leider ein so häufiger Fehler: Es gibt zu wenig oder zu spät Speisen und Getränke. Erst vor Kurzem hat mir ein Kollege von einer Hochzeit erzählt, bei der um 12Uhr die Trauung war und es um 18Uhr das erste Getränke für die Gäste gab. Eine super Hilfe, um den Überblick zu behalten sind Checklisten. Professionelle Dienstleister unterstützen euch dabei, dass es in ihrem jeweiligen Bereich rund läuft. Und ein prüfender Blick von außen und der gemeinsame Check, ob ihr wirklich an alles gedacht hat, beruhigt ungemein und schützt vor so vielen Pannen. Super gerne kann ich euch diesbezüglich unterstützen, schaut gerne mal hier vorbei.

 

5. Nicht mit den Dienstleistern reden

Euch ist bestimmt schon bei den vorherigen Punkten aufgefallen, dass Kommunikation eine große Rolle spielt. Und gerade der Austausch mit euren Dienstleistern ist das A und O. In den seltensten Fällen wird bei einer Hochzeit alles aus einer Hand geschaffen. Es gibt das Catering, die Band, die Dekoration, die Fotografin, den Trauredner, die Sängerin für die Zeremonie, die Konditorin usw. Es ist also ungemein wichtig, dass ihr den Dienstleistern die Informationen zur Verfügung stellt, die sie brauchen, um ihren Job zu machen. Welche das sind? Im Zweifelsfall lieber ein paar mehr, als zu wenig.

  • Zeitplan
  • Sitzplan
  • Namensliste
  • Infos zu Allergikern
  • gewünschte Konstealltionen für das Shooting

Je mehr Informationen ihr euren Dienstleistern im Vorfeld gebt, desto weniger Nachfragen gibt es während eurer Hochzeit.

 

Und zack sind wieder ein paar Stolpersteine aus dem Weg geräumt. Ok, zugegeben, ganz so zackig geht es vielleicht nicht. Aber mit einer guten Vorbereitung erspart ihr euch wirklich viel Kummer an eurem großen Tag. Und Kummer ist das, was ihr an diesem Tag am wenigsten wollt. Wenn ihr euch beim Checkup eurer Hochzeit und Tag eurer Hochzeit Unterstützung wünscht, meldet euch super gerne bei mir.

Ich freue mich auf euch!

Eure Julia

 

Foto by Judith Stoop Photography